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Glen
Scotia
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Glen Scotia ist ein Highland Single Malt Whisky aus der Region Mull of Kintyre, Campbeltown Glen Scotia ist ein Wort aus dem Gälischen und bedeutet übersetzt Tal der Schotten Die Geschichte von Glen Scotia Distillery ist leider über Jahrzehnte hinweg recht wechselhaft. Die Region Campbletown ist heute wieder berühmt für ihren guten Whisky. Auf der Mull of Kintyre waren in den frühren 20er Jahren annähernd 30 Distillerys in Produktion. Heute sind es gerade noch Zwei. Der Whisky aus dieser Region ist geprägt durch die wogende See. Denn von der Mull of Kintyre zieht der Nebel, so dicht wie nirgends wo anders in Schottland, herein und legt seinen Mantel von Salz über die Fässer. Dadurch erhält dieser Whisky wie kein anderer seinen legendären Salzgeschmack. Die Geschichte der Glen Scotia Distillery beginnt nicht wie auf der Flasche beschrieben 1835 sonder schon 1832. Gegründet wurde die Distilley von Stewart Galbraith unter dem Namen Scotia Distillery. Die Geschäfte der Glen Scotia Distillery gingen bis Ende des 19th Jahrhunderts sehr gut. Er hatte eine so große Nachfrage an Whisky, und damit er dieser Rechnung tragen konnte, musste Stewart Galbraith wenig später eine weitere Distillery hinzu kaufen. Um die Qualität seines Whiskys aufrecht halten zu können, entschloss er sich vor Ort für die Glen Nevis Distillery. 1919 wurde die Glen Scotia Distillery an die W.H.M.D. West Highland Malt Distillers Ltd übergegeben. Die W. H. M. D war damals eine Vereinigung von Whiskyblendern und Whiskygroßhändlern. Sie hatten es sich zu ihrer Aufgabe gemacht dem Niedergang der Whiskyindustrie in der Region von Campbeltown entgegen zu treten. Doch die Krise in der Whiskyindustie damals wurde durch die Politik der Hersteller nach Quantität statt Qualität weiter vorangetrieben. Der gute Ruf der Campbeltowner Whiskyindustrie war dahin. Zur W. H. M. D. gehörten eine Reihe der besten Distillerys von Kintyre. Glengonye, Dalintober, Kinloch und die Ardlussa Distillery. All diese mussten schließen und 5 Jahre später ging auch die W. H. M. D Bankrott. Dancun MacCallun ein Mitgliede der W. H. M. D versucht von 1924 an die Glen Scotia Distillery alleine weiter zu führen. Doch das Aus kam 1928. Bis 1936 fand sich kein Käufer und die Gebrüder Bloch übernahmen dann das Geschäft. Sie hatten zuvor auf der Insel Orkney die Scapa Distillery übernommen. Mit Glen Scotia machten sie besonders gute Geschäfte, da von den ca. 30 Distillerien in Campbletown nur noch 3 Produzierten. 1954 verkauften sie an Hiram Walker, er war damals ein Mitglied der Allied Distillers, welcher schon ein Jahr später an A. Gillier & Co weitergab. Diese Company wurde 1970 Teil der Amalgamated Distilles Products Ltd. 1984 wurde die Produktion erneut ausgesetzt und erst mit dem Erwerb 1989 von Gibson International (ein Kanadisches Unternehmen) wieder aufgenommen. Von 1994 an wurde Glen Scotia durch die Glen Catrine einer Tochterunternehmung der Loch Lamond Distillers geführt. Heute wird dieser schöne Whisky nur unregelmäßig produziert. Damit er aber nicht in ganz Vergessenheit gerät lässt Loch Lamond , Robert Mitchell den Inhaber der Springbank Distillery, einmal in Jahr für drei Monate in die Gebäude von Glen Scotia und dieser darf dann die Stills befeuern, füllen und produzieren.
Originaltext von whisky-distillers.info Webseite Übersetzung in das Deutsch Stephan Buschhaus |
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Wir
möchten uns an dieser Stelle bei Glen Scotia
für die außerordentlich freundliche und gute Zusammenarbeit,
sowie das Bereitstellen und Freigabe von Bild und Textmaterial zwecks
Gestaltung unserer Homepage bedanken.
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